Pressemitteilung Regionale Informations- und Kontaktstelle für Selbsthilfe in Cottbus

Am 11. April wird weltweit der Parkinson-Tag begangen. Dieser Aktionstag macht auf die neurologische Erkrankung Parkinson aufmerksam, von der allein in Deutschland rund 400.000 Menschen betroffen sind – Tendenz steigend.

Parkinson ist eine chronische Erkrankung des Nervensystems, die vor allem mit Bewegungsstörungen wie Zittern, Muskelsteifheit und verlangsamten Bewegungen einhergeht. Doch auch nicht sichtbare Symptome wie Schlafstörungen, Depressionen oder Konzentrationsprobleme gehören zum Krankheitsbild. Die Diagnose stellt für Betroffene und ihre Angehörigen oft einen tiefen Einschnitt in den Alltag dar.

Gerade deshalb spielt Selbsthilfe eine wichtige Rolle. Der Austausch mit anderen Betroffenen kann helfen, die Erkrankung besser zu verstehen, neue Kraft zu schöpfen und Wege im Umgang mit den täglichen Herausforderungen zu finden.

Auch in Cottbus gibt es Angebote für Menschen mit Parkinson sowie für Angehörige. Die Selbsthilfegruppen bieten Raum für Gespräche, gegenseitige Unterstützung und wertvolle Informationen rund um das Leben mit der Erkrankung. „Niemals aufgeben – anderen Menschen geht es vielleicht auch nicht gut. Rede darüber und denke daran: Bei uns bis DU nicht einsam, denn WIR sind gemeinsam.“, sagt Michaela Johne, die Leiterin der Selbsthilfegruppe Parkinson. Der Welt-Parkinson-Tag soll dazu beitragen, mehr Verständnis für die Erkrankung zu schaffen, Vorurteile abzubauen und Betroffenen Mut zu machen, Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Wer Interesse an den Selbsthilfegruppen oder Fragen zum Thema Parkinson hat, kann sich gern an die Selbsthilfekontaktstelle REKIS wenden. Sie erreichen die Selbsthilfekontaktstelle REKIS telefonisch unter 0355 543205 oder per Mail an kontakt@selbsthilfe-cottbus.de.