Burnout kann jeden treffen – schleichend, leise und oft lange unbemerkt. Viele Betroffene fühlen sich erschöpft, überfordert oder innerlich leer und haben gleichzeitig das Gefühl, mit ihren Gedanken und Gefühlen allein zu sein. Genau hier setzt eine neue Selbsthilfegruppe in Cottbus an.

Am 09. März von 16:30 bis 18:00 Uhr startet eine neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Burnout-Erfahrungen, für Gefährdete sowie für Angehörige. Das erste Treffen findet in der Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (Haus 62, Raum 1) statt.

Die Gruppe bietet einen geschützten Raum für Austausch, Verständnis und gegenseitige Unterstützung – ohne Leistungsdruck und ohne Bewertungen. Im Mittelpunkt steht die Botschaft: Du bist nicht allein. Burnout ist kein persönliches Versagen, sondern eine ernstzunehmende Belastung, über die offen gesprochen werden darf.

Themenschwerpunkte der Gruppe sind unter anderem:

Niemand muss „funktionieren“ oder Lösungen präsentieren. Zuhören, Dasein und ehrlicher Austausch stehen im Vordergrund. Jede Geschichte ist willkommen, jedes Tempo wird respektiert.

Initiiert wird die Gruppe von Mandy Maschke, Fachkraft für Anästhesie und Intensivpflege an der MUL Carl Thiem und selbst ehemals von Burnout betroffen, sowie Marlene Mundil, systemische Ergotherapeutin und Mental Health Coach.

Beide verbindet die Herzensangelegenheit, die Selbsthilfelandschaft in Cottbus um dieses wichtige Angebot zu erweitern.

Eingeladen sind alle, die sich angesprochen fühlen – Betroffene, Gefährdete und Angehörige.

Die Gründung der Gruppe wird von der Selbsthilfekontaktstelle REKIS Cottbus begleitet. Weitere Informationen sowie Anmeldung telefonisch unter 0355 543205 oder per E-Mail an kontakt@selbsthilfe-cottbus.de.

Bild von links: Marlene Mundil (systemische Ergotherapeutin und Mental Health Coach), Sandra Müller (Koordinatorin Selbsthilfekontaktstelle REKIS Cottbus), Mandy Maschke (Fachkraft für Anästhesie und Intensivpflege an der MUL Carl Thiem)